Zur Geschichte des Marktes Painten
 
Neuerscheinung: "Painten in Geschichte und Gegenwart"
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Die Geschichte Paintens ist die Geschichte eines Grenzortes. Am Rande eines großen Forstes gelegen, der lange Zeit seine wichtigste Lebensgrundlage war, gehörte Painten im Laufe seiner Geschichte unterschiedlichen Herrschafts- bzw. Verwaltungsbereichen an. Im 13. Jahrhundert war der Ort der Grafschaft Hirschberg untertan, danach dem Herzogtum Oberbayern, später dem Herzogtum Pfalz-Neuburg und zuletzt gehörte er zur Oberpfalz, bevor er 1972 in den niederbayerischen Landkreis Kelheim eingegliedert wurde.

Fast dreihundert Jahre lang war Painten pfalz-neuburgische Mautstation an der Grenze zu Bayern. Nach einer kurzzeitigen Zugehörigkeit zum 1808 gegründeten "Regenkreis" kam Painten zur Oberpfalz und war somit wieder Grenzort, diesmal zu Niederbayern. Im Zuge der Gebietsreform von 1972 wechselte Painten sozusagen die Seiten und gehört seither zu Niederbayern, nun an der Grenze zur Oberpfalz.

Mit den seit der Gebietsreform 1972 dazugekommenen Ortschaften hat die Marktgemeinde Painten heute etwa 2.100 Einwohner.

Auf Initiative des Paintner Bürgermeisters Willi Dürr arbeitete seit 1999 ein Arbeitskreis  erstmals an einer systematischen Erforschung der Geschichte des Marktes und der Pfarrei Painten anhand historischer Primärquellen. Die Ergebnisse werden im Juli 2005 als Buch veröffentlicht. Mehr über dieses Buch erfahren Sie, wenn Sie hier klicken.

Die Texte dieser Internetseiten enthalten einige im Zuge dieser Nachforschungen zu Tage geförderte Fakten und sollen nach und nach ergänzt werden.



Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2005

Autor: Georg Paulus, Kapellenstr. 22, 86558 Hohenwart, georg.paulus@gmx.de